Vanessa Melloni vor „Nereiden“, 2026.
Nereiden (2025), 59,4 x 84,1 cm, Graphit und Kohle, Papier 224 g/m².
Die Bilderserie mit dem Titel „Phantasma Nymphae“ ist den Nymphen gewidmet, jenen halb göttlichen Wesen, die oft nur als Nebenfiguren in Mythen angesehen werden. Aber sie sind mehr als nur Nebenfiguren. Es sind Wesen, die Kraft und Stärke ausstrahlen und gleichzeitig verzweifelt nach Anerkennung suchen. Sie sind voller epischer Kraft, ihre Schönheit ist ebenso überwältigend wie verletzlich.
Seit 2024 beschäftige ich mich mit Nymphen aus allen Elementen – den
Oreaden, den Nymphen der Berge; den Nereiden und Okeaniden, den Nymphen des Meeres; den Melien und Dryaden, den Beschützerinnen der Bäume; und den Najaden, die über Quellen und Flüsse wachen. Sie alle sind halb göttliche Wesen, die zwischen der Welt der Sterblichen und der Welt der Götter stehen. 
Ich bin gerade dabei, diese Bilderserie zu erstellen, und freue mich darauf, meinen Schaffensprozess weiterhin in den sozialen Medien zu teilen.
Dionysos Kult (2025), 29,7 x 42 cm, Graphit und Kohle, Papier 224 g/m².
Vanessa Melloni mit Dionysos Kult, 2026.
Neben den Nymphen hatte die Antike noch viele andere spannende Geschichten und Mythen zu bieten, ob sie nun historisch belegbar sind oder nicht. Seit meiner frühen Erwachsenenzeit beschäftige ich mich intensiv mit alten Kulturen und den Anfängen der Philosophie. Dabei stoße ich immer wieder auf Geschichten, die ich nacherzählen und illustrieren möchte. Ich lasse mich von Geschichten, Musik und der Weite des Himmels inspirieren und erkunde durch meine Zeichnungen die Emotionen hinter den Mythen.
Back to Top