Bei Interesse am Kauf eines Originalgemäldes,
wenden Sie sich bitte mit einer Preisvorstellung an:
vanessa@melloni.de
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Phantasma Nymphae
Die Bilderserie Phantasma Nymphae ist den mythologischen Nymphen gewidmet, jenen halb göttlichen Wesen, die oft lediglich als Nebenfiguren in Mythen betrachtet werden. Doch sie sind mehr als das. Es sind Wesen, die Kraft und Stärke ausstrahlen und
gleichzeitig nach Anerkennung suchen. Sie sind voll epischer Kraft und ihre Schönheit ist ebenso überwältigend wie verletzlich.
Seit 2024 beschäftige ich mich mit Nymphen aus allen Elementen: den Oreaden, den Nymphen der Berge,
den Nereiden und Okeaniden, den Nymphen des Meeres, den Melien und Dryaden, den Beschützerinnen der Bäume,
sowie den Najaden, die über Quellen und Flüsse wachen.
Sie alle sind halbgöttliche Wesen, die zwischen der Welt der Sterblichen und der Welt der Götter stehen.
Die Bildserie Phantasma Nymphae ist im Entstehungsprozess und ist ein jahrelanges Projekt.
Weitere Informationen folgen im laufe der Entstehung.
„By the cool brook, the nymphs come, with their soft laughter and their dancing.”
Endymion von John Keats
Endymion von John Keats
Nereiden (2025), 59,4 x 84,1 cm, Graphit und Kohle, Papier 224 g/m².
Nereiden
Das Gemälde „Nereiden“ zeigt die fünfzig Töchter des Meeresgottes Nereus und der Okeanide Doris als Verkörperungen des Meeres. Anstelle einzelner Figuren verschmelzen die Nereiden zu einer dynamischen Einheit, deren Körper die Bewegung der Wellen aufnehmen und den stetigen Wandel des Wassers symbolisieren.
Die Komposition leitet den Blick vom tosenden Meer hinauf zu
einer strahlenden Lichtöffnung im Himmel. Der Kontrast zwischen den dunklen Wolken und den leuchtenden Körpern erzeugt eine dramatische Atmosphäre und verbindet Meer und Himmel zu einem kosmischen Raum.
einer strahlenden Lichtöffnung im Himmel. Der Kontrast zwischen den dunklen Wolken und den leuchtenden Körpern erzeugt eine dramatische Atmosphäre und verbindet Meer und Himmel zu einem kosmischen Raum.
Die fließenden Bewegungen der Figuren verleihen dem Werk einen rhythmischen Charakter. Die Nereiden werden weder als individuelle Porträts noch als bloße mythologische Gestalten dargestellt, sondern als Sinnbilder der Kraft, Schönheit und Unberechenbarkeit des Meeres. Gleichzeitig verkörpern sie Schutz, Wandel und die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur.
Durch die Verbindung von klassischer Mythologie und zeitgenössischer Bildsprache, die durch die bewusste Lichtführung und die dichte Figurenanordnung charakterisiert wird, wird der
antike Mythos in dem Gemälde als zeitlose Reflexion über Natur und Weiblichkeit erfahrbar gemacht.
antike Mythos in dem Gemälde als zeitlose Reflexion über Natur und Weiblichkeit erfahrbar gemacht.
Ausstellungsgeschichte:
• 2. Platz, SUMMER in the City 2026, The Stage Gallery
• WOMEN IN ART BIENNALE LONDON, Artio Gallery
Philautia (2026), 29,7 x 42 cm, Graphit und Kohle, 224 g/m² Papier.
Philautia
Circe, Tochter des Sonnengottes Helios und der Okeanide Perse wird in eine göttliche Ordnung hineingeboren, die auf Hierarchie, Schönheit und Macht beruht. Doch sie entspricht dieser Ordnung nicht. Ihre Stimme klingt sterblich, ihr Wesen ist widerspenstig, ihr Temperament unabhängig und sie beherrscht die Zauberkunst der Verwandlung. Die Verbannung auf die Insel Aiaia wird für Circe zum paradoxen Freiheitsmoment.
Die Löwin symbolisiert positive Freiheit im Sinne innerer Selbstbestimmung. Sie ist kein bedrohliches Attribut, sondern die Verkörperung einer gebändigten Stärke. Das Lamm steht für Verletzlichkeit und Unschuld sowie für jene Seite Circes, die einst verspottet und abgewertet wurde. Die Schmetterlinge verkörpern die Metamorphose. Circe folgt ihnen nicht, um sie zu kontrollieren, sondern um sich vom Licht leiten zu lassen.
Circe steht dabei nicht isoliert als verstoßene Nymphe da, sondern als Frau, die ihre innere Kraft anerkennt. Ihre größte Freiheit liegt nicht in der Isolation an sich, sondern in der Entdeckung einer inneren Kraft, die nicht mehr vom Urteil anderer abhängig ist.
Philautia (Altgriechisch: φιλαυτία) meint die Freiheit, mit sich selbst im Reinen zu sein.
Weitere Gemälde
Neben den Nymphen hatte die Antike noch viele andere spannende Geschichten und Mythen zu bieten,
ob sie nun historisch belegbar sind oder nicht. Seit meiner frühen Erwachsenenzeit beschäftige ich mich intensiv mit alten Kulturen
und den Anfängen der Philosophie. Dabei stoße ich immer wieder auf Geschichten, die ich nacherzählen und illustrieren möchte.
Ich lasse mich von Geschichten, Musik und der Weite des Himmels inspirieren und erkunde durch meine Zeichnungen
die Emotionen hinter den Mythen.
Dionysos Kult (2026), 29,7 x 42 cm, Graphit und Kohle, 224 g/m² Papier.
Dionysos Kult
In der Mythologie gilt Dionysos als Entdecker oder Begründer des Weinbaus.
Die Rebe wird zum Symbol für seine göttliche Gabe an die
Menschheit: Sie versetzt nicht nur in Rausch, sondern erleichtert
auch den Übergang vom gewöhnlichen Bewusstsein in einen
Zustand ekstatischer Verbundenheit mit dem Göttlichen.
Menschheit: Sie versetzt nicht nur in Rausch, sondern erleichtert
auch den Übergang vom gewöhnlichen Bewusstsein in einen
Zustand ekstatischer Verbundenheit mit dem Göttlichen.
Die dramatische Beleuchtung und der wolkenverhangene Himmel verleihen dem Werk eine sakrale Atmosphäre. Die vertikale Komposition vermittelt den Eindruck einer Verbindung zwischen
der irdischen und der göttlichen Sphäre.
der irdischen und der göttlichen Sphäre.
Die drei Frauen, die die zentrale Figur umgeben, zeigen die Mänaden, die ekstatischen Anhängerinnen des Dionysos. Sie erscheinen
als unterstützende Gemeinschaft, die den Aufstieg der Hauptfigur begleitet und den rituellen Charakter der Szene unterstreicht.
als unterstützende Gemeinschaft, die den Aufstieg der Hauptfigur begleitet und den rituellen Charakter der Szene unterstreicht.
Der Mythos wird als philosophische Reflexion über die Überwindung menschlicher Grenzen verstanden.
„Dionysos Kult“ stellt Dionysos als Gott der Verwandlung dar, dessen Kult weniger die Trunkenheit an sich als vielmehr die Suche nach spiritueller Erkenntnis und Selbstüberwindung symbolisiert.
Ear to the Cocoon (2026), 29,7 x 42 cm, Graphit und Kohle, Papier 224 g/m².
Ear to the Cocoon
Ear to the Cocoon ist eine allegorische Darstellung über Vertrauen, Loslassen und innere Wandlung. Im Mittelpunkt steht eine
Tochter, deren Blick sich zum Himmel richtet. Sie symbolisiert die Hinwendung zum Glauben und zu einer höheren Wahrheit.
Tochter, deren Blick sich zum Himmel richtet. Sie symbolisiert die Hinwendung zum Glauben und zu einer höheren Wahrheit.
Unter ihr lehnen sich Mutter und Vater mit geschlossenen Augen
an das Herz der Tochter. Sie hören ihrem Herzen zu, anstatt
ihren Weg zu bestimmen und schützen dies gleichzeitig mit ihrer Zuneigung. Das Herz steht für innere Wahrheit und Vertrauen. Zuhören erscheint somit als Akt des Beschützens und Loslassens.
an das Herz der Tochter. Sie hören ihrem Herzen zu, anstatt
ihren Weg zu bestimmen und schützen dies gleichzeitig mit ihrer Zuneigung. Das Herz steht für innere Wahrheit und Vertrauen. Zuhören erscheint somit als Akt des Beschützens und Loslassens.
Die Pfingstrosen stehen für Liebe, Mitgefühl und Schönheit. Der Kokon symbolisiert den Prozess der Verwandlung, während die
beiden Schmetterlinge sowie die im Vordergrund fliegenden Schmetterlinge und Blütenblätter für Hoffnung, Freiheit und Erneuerung stehen.
beiden Schmetterlinge sowie die im Vordergrund fliegenden Schmetterlinge und Blütenblätter für Hoffnung, Freiheit und Erneuerung stehen.
Unabhängig vom individuellen Glauben stellt die Komposition die universelle Erfahrung von Schutz und Führung im Leben dar.
Sei es Mutter Erde, eine höhere Instanz oder die eigenen Eltern, die uns leiten.
Sei es Mutter Erde, eine höhere Instanz oder die eigenen Eltern, die uns leiten.
Ear to the Cocoon verbindet familiäre Liebe mit spiritueller
Symbolik und erzählt von dem Vertrauen, das nötig ist, damit ein Mensch seinen eigenen Weg finden und sich entfalten kann.
Symbolik und erzählt von dem Vertrauen, das nötig ist, damit ein Mensch seinen eigenen Weg finden und sich entfalten kann.
Medusa (2023), 10,5 x 14,8 cm, Graphit und Kohle, Papier 224 g/m².
Medusa
Medusa im schicksalhaften Augenblick ihrer Verwandlung: Sie ist gefangen zwischen ihrer einstigen Schönheit als sterbliche Frau und dem Beginn ihres Daseins als gefürchtete Gorgone. Noch tragen ihre Züge die letzten Spuren von Menschlichkeit, während sich ihr Schicksal bereits unwiderruflich in ihr Gesicht einschreibt. Ihr Blick erzählt von der grausamen Erkenntnis, dass sie nicht für ihre eigene Tat, sondern für die eines anderen bestraft wird.
Die einst als schön beschriebene Medusa wurde durch den Fluch der Athene aus der menschlichen Welt verstoßen, nachdem Poseidon Medusa in einem Tempel der Athene schändigte.
Medusa, eine der drei Gorgonen, wird später von Perseus enthauptet. Aus ihrem Blut werden die geflügelte Gestalt des Pegasos und Chrysaor geboren, die Kinder, die sie von Poseidon in Rossgestalt empfangen hatte. Ihr Ende ist somit zugleich ein Anfang und trägt die paradoxe Kraft von Zerstörung und Schöpfung in sich.
Medusa ist in diesem Kontext nicht als Bedrohung zu verstehen, sondern als tragische Figur, die sich durch ihre Verletzlichkeit und Stärke auszeichnet.
VERKAUFT